Kinder erleben täglich, wie nah sie anderen kommen dürfen - körperlich, sprachlich, emotional.
Doch das Wissen um die eigenen Grenzen und das respektvolle Umgehen mit anderen ist keine Selbstverständlichkeit.
Für starke Kinder, die eigene Grenzen wahrnehmen und respektieren haben wir im Rahmen unseres Projektes den Kindern Methoden gezeigt die ihnen helfen, ihre körperlichen, emotionalen und kommunikativen Grenzen wahrzunehmen, zu vertreten und zu schützen. Sie haben gelernt, sensibel auf die Signale der anderen zu achten und ein “Nein” anzuerkennen.
Eine Übung war das “Stoppschild-Spiel” bei dem sie persönliche Grenzen unmittelbar erlebten.
Nachdem alle fleißig ihr eigenes Stopp-Schild gebastelt haben durften die Kinder in der Turnhalle - ein Raum in dem sie sich frei bewegen können, sich auf spielerische Weise begegnen. Ein Kind stellte sich in die die Mitte und sein Partner durfte auf es zugehen. Sobald es diesem Kind zu nah wurde, hat es sein Stopp-Schild hochgehalten und deutlich “Stopp” gesagt. Der Partner musste dann stehen bleiben.
Jede*r hat das Recht, eine Grenze zu setzen.


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